Häufig gestellte Fragen:


Ist das BIO?

Es freut mich, dass sie mich das fragen. Wir haben ein eigenes Label, das "Steigerwälder Schwarzerle". Es ist eine eingetragene Marke die folgende Kriterien aufweisen MUSS:
- die Schwarzerle werden das ganze Jahr im Freien gehalten (auch im Winter!) und haben keinen festen Stall nur eine Schutzhütte
- das Futter ist gentechnikfrei und zum größten Teil aus eigener Erzeugung bzw. aus der Region
- als Basis für die Zucht wir die alte Rasse Deutsches Cornwallschwein genommen und damit vor dem Aussterben bewahrt
- die Tiere werden in einem nahe gelegenen Schlachtbetrieb schonend geschlachtet und haben somit sehr kurze Transportwege

Dadurch ergibt sich
=> sehr gesunde und robuste Schweine die selten krank werden
=> hohe Auflage von kernigem Speck und viel intramuskulärem leichtverdaulichem Fett
=> kerniges, dunkles Fleisch mit festem Biss und hohem Safthaltevermögen

Wir sind also nicht "BIO". In der Freilandhaltung ist BIO nicht so interessant, da die Schweine eine wesentlich schlechtere Futterverwertung haben als die vergleichbaren Schweine im Stall mit 1 qm Auslauf in der BIO-Haltung. Zudem wird bei der BIO-Vermarktung nach Magerfleischanteil bezahlt, was den Einsatz von einer alten Schweinerasse unrentabel macht. Ich setzt vielmehr auf eine hohe Fleischqualität und das Vertrauen von den Kunden, die mir jeden Tag über die Schulter schauen können und jederzeit sich selbst ein Bild auf den Koppeln und am Hof machen können. Der direkte Kontakt zum Erzeuger ist bei mir also noch möglich.
Das Futter wird nach den Regeln der guten fachlichen Praxis erzeugt und dabei die Möglichkeiten die Gott uns geschenkt hat - wie z. B. den Dünger und den Pflanzenschutz - besten Gewissens genutzt. So können wir das wertvolle Getreide das in dem Schweinemagen noch veredelt wird, halb so teuer produzieren als vergleichbare BIO-Betriebe. Die Freilandhaltung ist ja an sich schon eine sehr teuere und die zeitintensivste Art der Schweinehaltung. Durch teures BIO-Futter würde das Fleisch meines Erachtens nicht besser, nur teurer werden. Deswegen habe ich auf dieses gesetzlich eingeführte BIO-Siegel verzichtet.


Ich habe eine Unverträglichkeit auf Gluten, Glutamat, Jod, Lactose, Farbstoffe, Hefeextrakte, Sorbit oder Antioxidationsmittel. Kann ich ihre Wurst trotzdem essen?
Wir verwenden keine der oben genannten Stoffe. Sie können also unsere Wurst essen. Bei Unverträglichkeiten auf bestimmte Gewürze und andere Zutaten gebe ich gerne Auskunft.

Verwenden sie Konservierungsmittel und Stabilisatoren?
Wir verwenden reines Kochsalz, Zucker und Rauch zum Konservieren unserer Wurstwaren. Nur bei Pökelwurst wird Pökelsalz (E250) verwendet. Da wir jetzt (April 2013) auf Warmfleischverarbeitung umgestiegen sind, können wir bei allen Brühwürsten auf Phosphat verzichten. Dazu hier eine Liste:
mit Kochsalz mit Pökelsalz
ger. Bauernschinken
Lachsschinken
ger. Bauch (Bündla)
ger. Speck
frische Bratwurst
ger. Bratwurst
Pfefferbeißer
Gelbwurst
Weißwurst
Blutwurst
Leberwurst
roter Pressack
Brozeitfleisch
gek. Schinken
Kassler Ripple
Salami
Meetwurst
hausmacher Stadtwurst
feine Stadtwurst
Schinkenwurst
Krakauer
Göttinger
Bierschinken
Wienerle
Leberkäse
weißer Pressack




Haben sie feste Stellplätze an denen man einkaufen kann?
Ja, in der folgenden Tabelle sind einige aufgelistet.
Ort Tag Rhythmus Uhrzeit
91443 Scheinfeld, Oberlaimbach 14 Freitag jede Woche 9:00 - 18:00
90530 Kleinschwarzenlohe, Rieterstraße 97 (Rangau Apotheke) Donnerstag jede Woche 10:55 - 11:10
90530 Wendelstein, Am alten Bahnhof 13 - 17 (Seniorenwohnheim) Donnerstag jede Woche 14:00 - 14:30
90469 Gartenstadt, Karl-Rorich-Straße 12
Freitag jede Woche 9:35 - 9:45
90469 Gartenstadt, Pachelbelstraße 118
Freitag jede Woche 9:50 - 10:10
90469 Gartenstadt, Johann-Krieger Str. 17
Freitag jede Woche 10:15 - 10:35
90469 Gartenstadt, Worzeldorfer Str. 52
Freitag jede Woche 10:40 - 11:00
90469 Gartenstadt, Leerstetter Straße 4 (Kirche St. Rupert)
Freitag jede Woche 11:05 - 11:30
90471 Langwasser, Watzmannstraße 20/22 (großer Parkplatz) Freitag jede Woche 11:45 - 12:00


Sind die Eier vom Laimbachhof mit Dioxin belastet?

Nein. Alle unsere Eier kommen direkt aus dem Steigerwald und wir haben die Bestätigung der Bauernhöfe, dass in dem eingesetzten Futter kein Dioxin vorkommt.
Übrigens werden auch unsere eigenen Freiland-Legehühner, deren Eier wir verkaufen, mit Getreide und Bio-Legemehl auf der Region gefüttert.
Sie sind bei uns also auf der sicheren Seite.

Und wie ist es mit dem Schweinefleisch?
Auch hier können Sie unbedenklich genießen
. Denn wir füttern unseren  Schweinen nur selbst gemachten Futterschrot. Dafür verwenden wir hauptsächlich eigenes Getreide. Es werden keine Fette zugemischt, somit ist ein Dioxinvorkommen auszuschließen. Die Futtermittel für unsere Freilandschweine sind komplett gentechnikfrei.

Unsere Futtermischung für die Mastschweine in geordneter Reihenfolge:
Weizen
Gerste
Hülsenfrüchte
Grüncobs
Mineralien (Kalk...)
Rapsöl

Warum ist das Fleisch vom Steigerwälder Schwarzerle so teuer?
In der speziellen Freiland-Haltungsweise wird nicht in erster Linie auf ein schnelles Wachstum oder möglichst zeitsparende Haltung Wert gelegt. Es steht das Wohl der Tiere im Vordergrund. Das braucht natürlich einen erheblich größeren Aufwand als normales Schweinefleisch. Die Tiere fressen mehr Futter, da Energie für Bewegung und Eigenwärme verloren geht und sie auch langsamer wachsen. Außerdem verschwindet auch manches Futter im Boden. Da auf einer Koppel nur wenige Tiere sind, die aber trotzdem regelmäßig beobachtet und kontrolliert werden müssen, ist ein etwa 5 fach höherer Zeitaufwand pro Tier nötig.
Wir setzen auf Qualität.

Kann ich selbst auch diese Schweine bei mir im Garten halten?
Um diese Frage zu klären habe ich ein paar Punkte zusammen gestellt.
1. Fragen sie in ihrem örtlichen Veterinäramt nach den Auflagen, die sie erfüllen müssten. Wenn Sie denken, das können sie umsetzten dann...
2. Besorgen sie sich (falls noch nicht vorhanden) eine Betriebsnummer damit sie einen Zugang zur HI-Tierdatenbank bekommen und als Schweinehalter registriert sind.
3. Stellen sie einen Antrag auf Freilandhaltung von Schweinen in ihrem örtlichen Landratsamt mit genauer Angabe der Flurnummer und wie sie die in Punkt 1 erfahrenen Auflagen erfüllen werden.
4. Klären sie, welche Futtermittel sie zur Verfügung haben. Dann rechnen Sie eine ausgeglichene Futterration aus (z. B. im Landwirtschaftsamt oder bei der LFL erfragen). Auf keinen Fall dürfen Speiseabfälle verfüttert werden! Das ist der beste Weg zu einer Schweinepest.
5. Suchen Sie einen Ferkelerzeuger, der die Ferkel auch schon in einem Freilandgehege oder Außenklimastall gehalten hat. Ein im Stall großgezogenes Ferkel wir im Freiland Probleme bekommen. Am besten sind starkpikmentierte oder ganz schwarze Schweine, da sie keinen Sonnenbrand bekommen können.
6. Suchen sie sich einen Tierarzt, der sie bei Fragen rund um die Tiergesundheit gut beraten kann. Eine regelmäßige Entwurmung ist z. B. unerlässlich.
7. Wenn Sie es bis hierher geschafft haben, bleibt mir nur noch viel Erfolg zu Wünschen.

Falls Sie noch eine Frage haben, können Sie mir gerne eine Email schreiben. Ich freue mich auf Ihre Nachricht.
Johannes Buchner.